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Reisen im Licht der Sterne

by Alex Capus

ISBN 3813502511 / 9783813502510 / 3-8135-0251-1
Country Germany
Language German
Edition Softcover
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Book summary

Kein Roman und auch kein Krimi, und doch eines der spannendsten Bücher der Saison: Der Schweizer Autor Alex Capus reist auf den Spuren des berühmten Robert Louis Stevensons in die Südsee und betätigt sich als Detektiv. Ausgangspunkt ist eine Wendung in Stevensons Leben, der seine zahlreichen Biografen in Capus Augen zu wenig Beachtung geschenkt haben: Warum ließ sich der schwer lungenkranke Dichter für den Rest seines Lebens auf Samoa nieder. Obwohl er und seine Familie die Insel nicht sonderlich mochten und das extreme Klima Gift für seine Gesundheit war? Im Dezember 1889 kommen sie auf ihren ausgedehnten Reisen durch den Pazifik auf Samoa an. Eigentlich will sich Stevenson nur ein paar Tage umsehen und dann zurück in seine schottische Heimat. Doch dann kauft er mit seinen letzten Ersparnissen ein großes Stück Dschungel, um sich dort niederzulassen.

Warum nur, fragt sich Capus und macht sich auf eine packende und wunderbar zu lesende Spurensuche. Tatsache ist jedenfalls, dass die Stevensons anfangs unter ärmlichen Bedingungen -- Abendessen: eine Avocado für alle -- auf ihrem Anwesen hausten, sich aber bald eine prunkvolle Villa hinstellen ließen und auch die nächsten Jahre auf großem Fuß lebten. Könnte es nicht sein, dass Stevenson nicht nur ein weltberühmtes Buch über eine Schatzinsel schrieb, sondern auch selbst einem Piratenschatz auf die Spur gekommen war? Und zwar dem legendären Kirchenschatz von Lima, der 1821 auf der Kokos Insel vor Costa Rica versteckt worden sein soll. Aber, so findet Capus heraus, es gibt unweit von Stevensons neuem Domizil auch eine kleine Insel, die auf alten holländischen Seekarten "Cocos Eylandt" genannt wurde.

Dass er ausgezeichnet mit biografischen Stoffen umzugehen weiß, hat Alex Capus bereits mit früheren Büchern wie Fast ein bißchen Frühling oder 13 wahre Geschichten bewiesen. Reisen im Licht der Sterne ist eine faszinierende literarische Spurensuche, der man viele Leser wünscht. Den letzten Beweis für seine These liefert er zwar nicht, aber dafür eine Reihe verblüffender Indizien. Und in diesem Fall ist es eindeutig so: Den Schatz muss man nicht unbedingt finden, allein die Suche danach macht schon großen Spaß. --Christian Stahl [via]