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978-3-7757-0927-9 / 9783775709279

Aller Anfang ist Merz: Von Kurt Schwitters bis heute : Sprengel Museum Hannover 20.8.-5.11. 2000 : Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Dusseldorf ... Munchen 9.3.-20.5. 2001 (German Edition)

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Publisher:Hatje Cantz

Edition:Hardcover

Language:German

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About the book:

Kurt Schwitters klebte, malte und nagelte 1919 in Hannover sein erstes "Merzbild". "Merz", das war die in der Collage noch sichtbare Silbe des Wortes "Kommerz", das er als Anzeigenausschnitt verwendet hatte. Sie springt dem Betrachter sofort ins Auge, in dem ansonsten aus abstrakten Formen und eingefügten Objekten bestehenden Bild.

"Merz" sollte zum Motto für Kurt Schwitters gesamtes weiteres Schaffen werden. Bis zu seinem Tod 1948 in England entstanden zahlreiche Merzbilder, Merzgedichte, die Zeitschrift Merz, Entwürfe für ein Merztheater, die Merzbauten und die Merzwerbezentrale. "Merz bedeutet Beziehung schaffen, am liebsten zwischen allen Dingen der Welt", schrieb Kurt Schwitters und er bezog dies auf alle seine Wirkungsbereiche. Als "Material" wollte er nicht mehr nur das Herkömmliche verwenden, sondern die verschiedenartigsten Dinge, auch verbrauchte und entwertete Dinge fügte er zu "Kompositionen" zusammen. Damit begründete er ein Prinzip, das in der Kunst des 20. Jahrhunderts immer wieder aufgegriffen wurde. Egal ob Abstrakter Expressionismus, Pop Art, Fluxus, Nouveau Réalisme oder zeitgenössische Kunst -- in all diesen Stilen findet man Entsprechungen zu Schwitters Konzept Merz und dem Prinzip der Collage. Aller Anfang ist Merz dokumentiert dies, indem den 230 abgebildeten Werken Kurt Schwitters die Arbeiten von 38 Künstlern der 50er-Jahre bis heute gegenüberstellt werden. Den Combine Paintings von Robert Rauschenberg, der Vitrine mit Fluxusstaubbild von Joseph Beuys, den Assemblagen von Nam June Paik und Edward Kienholz, den Holzskulpturen von Cy Twombly oder den aus Konsumabfällen und -produkten bestehende Rauminstallationen zeitgenössischer Künstler.

Insgeamt enthält der sehr ansprechend gestaltete Band 337 farbige Abbildungen. Ergänzend wird in zehn Essays das vielseitige Werk des Gesamtkünstlers Kurt Schwitters erläutert sowie die Weiterführung seiner Ideen in der Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Diese sehr spannende Zusammenstellung wäre sicher auch im Sinne von Kurt Schwitters gewesen, schrieb er doch 1931: "Wenn ihr Menschen der Zukunft aber mir eine besondere Freude machen wollt, so versucht die wichtigsten Künstler euerer Zeit zu erkennen." --Britta Müller

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